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Luzern, 15. Juni 2021

Schweizer Wasserspar-Projekt erhält Emmi Nachhaltigkeitspreis

Jährlich verleiht Emmi Auszeichnungen für vorbildliche Initiativen im Bereich Nachhaltigkeit. Den ersten Preis erhält ein am Produktionsstandort Ostermundigen realisiertes Projekt, welches den Verbrauch von Reinigungsmitteln und Wasser massiv senkt. Weitere Preisträger kommen aus Italien, den USA und Kirchberg.

Der Emmi Nachhaltigkeitspreis wird seit 2012 durchgeführt und steht heute allen rund 8'700 Mitarbeitenden in den 15 Ländern, in denen Emmi mit einer eigenen Präsenz vertreten ist, offen. Nebst der Sensibilisierung auf für Emmi relevanten Nachhaltigkeitsthemen wie die Reduktion von Umweltemissionen, Abfall, Lebensmittelverschwendung oder den Wasserverbrauch zielt dieser darauf ab, mittels konkreter Projekte einen Beitrag zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens zu leisten.

«Der Emmi Nachhaltigkeitswettbewerb hat sich zu einem festen und wichtigen Bestandteil unserer Agenda entwickelt. Die Qualität und die Zahl der eingereichten Projekte unterstreichen, dass unsere Mitarbeitenden mit Begeisterung am Thema arbeiten und wir Jahr für Jahr wertvolle Projekte für eine nachhaltigere Zukunft anstossen können», sagt Gerold Schatt, Leiter Nachhaltigkeit.

Zum diesjährigen Motto «Welches war dein nachhaltiger Emmi Moment? Kopieren erlaubt!» wurden über 20 Projekte aus 7 Ländern eingereicht und von einer Jury unter Einbezug von internen und externen Experten etwa von WWF Schweiz und der Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW) bewertet. 

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Platz 1: 65 Tonnen weniger Reinigungsmittel in Ostermundigen

Die Jury am meisten überzeugt hat ein klassisches Umweltschutzprojekt. In Ostermundigen, wo Emmi die grösste Schweizer Produktionsstätte betreibt, konnte durch eine Reduktion der Reinigungskreislaufszeit (Flip) der Verbrauch von Wasser und Reinigungsmitteln massiv gesenkt werden. Allein am Standort Ostermundigen summieren sich die dadurch realisierbaren jährlichen Einsparungen auf rund 65 Tonnen Reinigungsmittel, 6'000 m3 Wasser und über 40'000 Franken. Neben diesen eindrücklichen Zahlen war für die Jury aber auch das unternehmensweite Potenzial dieses Projekts ausschlaggebend.

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Platz 2: 110 Tonnen weniger CO2 bei Emmi Dessert Italia

Der zweite Preis geht an Emmi Dessert Italia mit Sitz in Gattico im Piemont für ein ganzheitliches Projekte, das gleich mehrere Umweltthemen angeht. Mit neuen mobilen Schweissmaschinen können undichte Verpackungen rasch und unkompliziert verschlossen werden. Das vermeidet Food Waste und die Verschwendung von Verpackungsmaterial. Ebenfalls wurde der Heissleimeinsatz bei Kartonverpackungen optimiert. Zusammen ergeben diese Massahmen jährlich 70 Tonnen weniger CO2. Weitere 40 Tonnen CO2 eingespart werden mit verbesserten Leitungsisolationen. Zudem wurden 40 Tonnen weniger Abfall verursacht und gleichzeitig der Wasserverbrauch um eindrückliche 12'000 m3 reduziert.

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Platz 3: 10 % tieferer Wasserverbrauch bei Emmi Roth USA

Für ein Abwasserprojekt spannten alle drei Produktionsstätten von Emmi Roth USA zusammen und realisierten in Zusammenarbeit mit externen Ingenieurbüros und gemeinnützigen Organisationen verschiedene Wassersparprojekte. Das Resultat: Der Wasserverbrauch konnte in nur einem Jahr um fast 10  reduziert werden. Für die Jury Grund genug, den dritten Preis an Emmi Roth USA zu vergeben.

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Publikumspreis: Emmi Bienenvölker

Zusätzlich zu den drei Preisträgern wurde auch dieses Jahr ein durch die Belegschaft bestimmter Publikumspreis verliehen. Am meisten Voten von Mitarbeitenden hat dabei ein Projekt vom Standort Kirchberg erhalten: mit drei Bienenvölker auf dem Areal des Käse-Konfektionierungsbetriebs von Emmi - eingebettet in einer Wildblumenwiese - leistet der Standort ein kleinen aber wertvollen Beitrag zur biologischen Vielfalt – auch durch die Sensibilisierung der Mitarbeitenden. Gepflegt werden die Bienenvölker von einem Hobby-Imker aus der Belegschaft vor Ort.

Teil der Nachhaltigkeitsstrategie von Emmi

Der Emmi Nachhaltigkeitspreis ist ein zentraler Bestandteil der umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens. Diese zielt darauf ab, auch für kommende Generationen beste Milchmomente erlebbar zu machen und umfasst die drei Handlungsfelder Mitarbeitende, Gesellschaft und Umwelt. Bis 2027 abgesteckte, messbare Zielvorgaben sowie die Vision netZERO 2050 komplettieren den ganzheitlichen Ansatz von Emmi.  

Ins Leben gerufen wurde der Emmi Nachhaltigkeitspreis bereits im Jahr 2012 Emmi Mitarbeitende können in diesem Rahmen Projekte zu einem jährlich wechselnden Nachhaltigkeitsmotto entwickeln und einreichen. Dies in der Überzeugung, dass die Einbindung, das Engagement und die Kenntnisse der Mitarbeitenden Grundlage dafür sind, nachhaltiges Wachstum sowie soziale und ökologische Aspekte in Einklang zu bringen. 

Kontakte

Konzernkommunikation
Sibylle Umiker, Mediensprecherin | media@emmi.com | +41 (0)58 227 50 66

Nachhaltigkeit
Gerold Schatt, Leiter Nachhaltigkeit | nachhaltigkeit@emmi.com
 

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Über Emmi

Emmi ist eine bedeutende Milchverarbeiterin der Schweiz. Ihre Wurzeln reichen bis 1907 zurück, als sie von 62 milchbäuerlichen Genossenschaften rund um Luzern gegründet wurde. In den letzten 20 Jahren hat sich Emmi zu einer internationalen, börsenkotierten Unternehmensgruppe entwickelt. Dabei folgt Emmi einer langjährigen, erfolgreichen Strategie, die auf drei Pfeilern basiert: die Stärkung des Heimmarktes Schweiz, Wachstum im Ausland und Kostenmanagement. Ein wichtiges Credo, das Emmi durch die gesamte Unternehmensgeschichte begleitet, ist ein starkes Verantwortungsbewusstsein gegenüber Menschen, Tiere und Umwelt.


In der Schweiz stellt Emmi ein komplettes Sortiment an Milchprodukten für eigene Marken und Eigenmarken von Kunden her, darunter Exportschlager wie Emmi Caffè Latte und Kaltbach. Hinzu kommen je nach Land lokal hergestellte Produkte – meist im Spezialitätenbereich. Neben Kuhmilch wird auch Ziegen- und Schafmilch verarbeitet.


Zur Emmi Gruppe zählen in der Schweiz 25 Produktionsbetriebe. Im Ausland ist das Unternehmen mit Tochtergesellschaften in 14 Ländern präsent; in 8 davon mit Produktionsstätten. Aus der Schweiz heraus exportiert Emmi Produkte in rund 60 Länder. Schwerpunkte der Geschäftsaktivitäten bilden – neben dem Heimmarkt Schweiz – Westeuropa sowie der amerikanische Kontinent. Der Umsatz von CHF 3.7 Milliarden - rund 10 % davon mit Bio-Produkten - verteilt sich ungefähr hälftig auf die Schweiz und das Ausland. Von den knapp 8'700 Mitarbeitenden sind mittlerweile über zwei Drittel an den Standorten ausserhalb der Schweiz beschäftigt.

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