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Luzern, 2. Juli 2020

Emmi schafft zusätzliche Lehrstellen

Vor dem Hintergrund der Corona bedingt schwierigen Lehrstellensituation in der Schweiz bietet Emmi Jugendlichen zusätzliche Perspektiven. Die Milchverarbeiterin schafft mehr Ausbildungsplätze und ermöglicht Jugendlichen, denen als Folge der Corona-Krise der Stellenverlust droht, ihre Ausbildung bei Emmi abzuschliessen. Zudem erhalten Lehrabsolventen bei guten Leistungen und gutem Verhalten im Anschluss an ihre Ausbildung bei Emmi mindestens eine befristete Anstellung.

In Zusammenhang mit der aktuellen Pandemie sind auch Lehrstellen gefährdet und Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger bekunden vermehrt Mühe, eine Stelle zu finden. Aus diesem Grund hat der Bund im Mai 2020 eine Task Force zur Stärkung der Berufsbildung eingesetzt (Medienmitteilung des WBF).

"Wir sehen uns gerade in der aktuellen Situation in der Verantwortung, mit verschiedenen Massnahmen einen Beitrag zur Entschärfung der Lehrstellensituation in der Schweiz zu leisten", formuliert Marc Heim, Leiter Division Schweiz, die Absichten von Emmi. Mit schweizweit rund 3'000 Mitarbeitenden und 118 Lehrstellen ist Emmi in der Schweiz eine bedeutende Arbeitgeberin.

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Auswirkungen auf allen Stufen

Die Corona-Krise betrifft Jugendliche in verschiedenen Phasen ihrer Ausbildung. Die 13- und 15-Jährigen wären seit Frühling normalerweise mitten in der Schnupperlehre und könnten unterschiedliche Branchen und Unternehmen kennenlernen. Um trotz der aktuellen Situation die Möglichkeit zu geben, den passenden Beruf zu finden, hat Emmi WhatsApp-Schnuppernachmittage durchgeführt. Das Angebot wurde von den Jugendlichen sehr begrüsst. So konnten auf diesem virtuellen Weg verschiedene Schnuppernachmittage durchgeführt werden.

Gleichzeitig führt die schwierige wirtschaftliche Verfassung vieler Unternehmen zu weniger Lehrstellen, dem Abbruch von Lehrverhältnissen und dem Fehlen von Jobs für Lehrabsolventen. Aus diesem Grund bietet Emmi bereits mit Lehrbeginn Sommer 2020, aber auch für das kommende Jahr zusätzliche Lehrstellen an. Die Anzahl Lehrstellen kann je nach Bedarf um bis zu zehn Ausbildungsplätze erhöht werden.

Weiter ist es Emmi möglich, in Ausbildung befindliche Informatiker, Laboranten, Logistiker, Milchtechnologen, Polymechaniker und Strassentransportfachleute zu übernehmen, deren Ausbildungsverhältnis Corona bedingt aufgelöst werden muss.

Perspektive nach der Ausbildung

Viele Lehrabsolventinnen und Lehrabsolventen wissen erst kurz vor dem Abschluss, ob sie in ihrem Lehrbetrieb eine berufliche Zukunft haben. Das erhöht nicht nur das Risiko, dass sie nach der Lehre keinen Job haben, sondern führt auch zu einer grossen Unsicherheit, die während des Qualifikationsverfahrens besonders störend ist.

Deshalb hat sich Emmi bereits 2014 dazu verpflichtet, ihre Lernenden nach erfolgreichem Abschluss und gutem Verhalten für mindestens ein halbes Jahr zu beschäftigen. Dies gibt nicht nur Sicherheit, sondern ermöglicht ihnen auch weitere wertvolle Berufserfahrung zu sammeln. Alternativ können sich Lehrabsolventen bei Emmi für das Auslandsprogramm “Junge Berufsleute” bewerben.

Win-win-Situation

Mit den beschriebenen Massnahmen leistet Emmi einen Beitrag, um die Auswirkungen der Corona-Krise auf Jugendliche in der Ausbildungsphase zu reduzieren. Für Emmi ergibt sich daraus aber auch die Chance, auf interessante Berufe in der Lebensmittelindustrie aufmerksam zu machen. Dies nachdem die demografischen Veränderungen und die steigende Beliebtheit akademischer Bildungswege die Suche nach passenden Auszubildenden in den letzten Jahren erschwert haben. So stellt die aktuell schwierige Situation auch eine Chance dar.

Zusätzliche Informationen zu den aktuellen Lehrstellen bei Emmi

  • davon Milchtechnologe/in EFZ /Milchpraktiker/in EBA: 12
  • davon Anlageführer/in EFZ/ EBA: 4
  • davon Logistiker/in EFZ/EBA: 7
  • davon Polymechaniker EFZ: 2
  • davon Strassentransportfachmann EFZ: 1
  • davon Kauffrau/Kaufmann EFZ: 3
  • davon Informatiker EFZ: 1
  • davon Milchtechnologe/in EFZ /Milchpraktiker/in EBA: 14
  • davon Anlageführer/in EFZ/ EBA: 7
  • davon Logistiker/in EFZ/EBA: 8
  • davon Polymechaniker EFZ: 2
  • davon Strassentransportfachmann EFZ: 3
  • davon Kauffrau/Kaufmann EFZ: 3
  • davon Informatiker EFZ: 2
  • davon Laborant/in EFZ: 1
  • davon Detailhandelsfachfrau/mann EFZ: 1
  • davon Automatiker EFZ: 1
  • davon ICT-Fachmann/frau EFZ: 1
  • Milchtechnologe EFZ: Dagmersellen und Kaltbach
  • Milchpraktiker EBA: Dagmersellen
  • Polymechaniker EFZ: Kirchberg
  • Ostermundigen: 36
  • Kirchberg: 11
  • Langnau: 3
  • Saignelégier: 1
  • Courgenay: 1
  • Frenkendorf: 1
  • Suhr: 19
  • Luzern: 3
  • Emmen: 22
  • Kaltbach: 1
  • Landquart: 2
  • Dagmersellen: 12
  • Bever: 1
  • Stein: 1
  • Bischofszell: 4

Kontakt

Emmi Konzernkommunikation, Sibylle Umiker | media@emmi.com | T +41 58 227 50 66

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Über Emmi

Emmi ist eine bedeutende Milchverarbeiterin der Schweiz. Ihre Wurzeln reichen bis 1907 zurück, als sie von 62 milchbäuerlichen Genossenschaften rund um Luzern gegründet wurde. In den letzten 20 Jahren hat sich Emmi zu einer internationalen, börsenkotierten Unternehmensgruppe entwickelt. Dabei folgt Emmi einer langjährigen, erfolgreichen Strategie, die auf drei Pfeilern basiert: die Stärkung des Heimmarktes Schweiz, Wachstum im Ausland und Kostenmanagement. Ein wichtiges Credo, das Emmi durch die gesamte Unternehmensgeschichte begleitet, ist ein starkes Verantwortungsbewusstsein gegenüber Mensch, Tier und Umwelt.


In der Schweiz stellt Emmi ein komplettes Sortiment an Milchprodukten für eigene Marken und Eigenmarken von Kunden her, darunter Exportschlager wie Emmi Caffè Latte und Kaltbach. Hinzu kommen je nach Land lokal hergestellte Produkte – meist im Spezialitätenbereich. Neben Kuhmilch wird auch Ziegen- und Schafmilch verarbeitet. 


Zur Emmi Gruppe zählen in der Schweiz 25 Produktionsbetriebe. Im Ausland ist das Unternehmen mit Tochtergesellschaften in 14 Ländern präsent; in acht davon mit Produktionsstätten. Aus der Schweiz heraus exportiert Emmi Produkte in rund 60 Länder. Schwerpunkte der Geschäftsaktivitäten bilden – neben dem Heimmarkt Schweiz – Westeuropa sowie der amerikanische Kontinent. Der Umsatz von 3.5 Milliarden Schweizer Franken - über 10 % davon mit Bio-Produkten - verteilt sich hälftig auf die Schweiz und das Ausland. Während mittlerweile knapp zwei Drittel der über 8'000 Mitarbeitenden an den Standorten ausserhalb der Schweiz beschäftigt sind. 

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