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Luzern, 26. August 2021

Recycelter Plastik für Emmi Caffè Latte-Becher

Emmi setzt sich im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie für eine Kreislaufwirtschaft ein. Bis 2027 möchte das Unternehmen nur noch recyelbare Verpackungen einsetzen sowie den Anteil von Recyclingmaterialien auf mindestens 30 % erhöhen. Den Anfang macht Emmi bei ihrer Erfolgsmarke Emmi Caffè Latte. Ab September enthalten die Becher einen Anteil rezykliertes Polypropylen.

Emmi hat sich im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie zum Ziel gesetzt  bis 2027 auf recycelbare Verpackungen umzustellen. Zudem soll bis dann ein Drittel Rezyklat eingesetzt werden.

Aktuell ist das bestehende Verpackungs- und Abfallsystem von Einwegverpackungen und linear aufgebauten Wertschöpfungssystemen dominiert. "Die Verschwendung wertvoller Ressourcen im Verpackungsbereich ist aus unserer Sicht nicht tragbar. Entsprechend setzt sich Emmi in der eigenen Herstellung sowie im Verbund mit Partnern und Organisationen wie etwa als Gründungsmitglied von PRISMA aktiv dafür ein, Energie- und Materialkreisläufe zu optimieren, diese zu verringern und zu schliessen," so Gerold Schatt, Leiter Nachhaltigkeit der Emmi Gruppe.
 

Emmi Caffè Latte setzt ein Zeichen für die Kreislaufwirtschaft

Auf dem Weg zu wirtschaftlichen und breit abgestützten Kreislaufsystemen im Verpackungsbereich gibt es jedoch zwei grosse Hürden: Erstens müssen recycelfähige Verpackungsmaterialien eingesetzt werden und zweitens muss für die Sammlung und Aufbereitung dieser Materialien ein flächendeckendes System aufgebaut werden. Dieser Wandel benötigt Beiträge möglichst vieler Involvierter - von Herstellern und Verarbeitern über den Handel bis hin zu Konsumentinnen und Konsumenten und nicht zuletzt Behörden und Gesetzgebern.

Als bedeutende Abnehmerin von Verpackungen möchte Emmi in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Verpackungsindustrie Impulse für umwelt- und ressourcenschonende Verpackungen setzen. Beispielsweise mit dem Einsatz von recycelten Materialien in ihren Verpackungen. Werden diese nachgefragt, entsteht ein Anreiz, um die entsprechenden Verpackungen zu sammeln und aufzubereiten. Einen Anfang macht Emmi nun bewusst bei ihrer erfolgreichsten Marke Emmi Caffè Latte. Ab September 2021 werden die ersten Becher mit Rezyklatanteil im Kühlregal stehen.

Technologische Fortschritte machen es möglich

Die gesetzlichen Vorgaben sind streng, wenn es um das Verpacken von Lebensmitteln geht. Nur wenige Materialien sind dafür überhaupt zugelassen. Rezykliertes Polypropylen aus mechanischem Recycling (rPP) verfügt über keine Zulassung der  Lebensmittelbehörden, wie etwa die European Food Safety Association (EFSA). Anders sieht es beim Polypropylen aus chemischem Recycling (circular polypropylene oder cPP) aus.

Die neue Technologie zur Gewinnung von cPP steht aber noch am Anfang. Deshalb ist cPP momentan erst in begrenzten Mengen verfügbar. Als einer von wenigen Lebensmittelherstellern konnte sich Emmi einen Anteil am cPP sichern - auch dank ihres frühzeitigen Engagements und der guten Zusammenarbeit mit den langjährigen Partnern Greiner Packaging und Borealis.
 

Start mit 100 Tonnen Rezyklat

Emmi plant zu Beginn den Einsatz von jährlich 100 Tonnen cPP für ihre Emmi Caffè Latte-Becher. Das Material kommt in einem ersten Schritt im englischen Markt zum Einsatz. Industrielle Grossmengen von cPP werden nach heutigem Stand erst in wenigen Jahren verfügbar sein. Sobald als möglich wird Emmi den Rezyklateinsatz in den Bechern und im europäischen Markt in den kommenden Jahren weiter ausbauen.

Kontakte

Emmi Corporate Communications, Sibylle Umiker, Head of Media Relations | media@emmi.com | +41 (0)58 227 50 66

SPS MARKETING GmbH, Roland Kaiblinger, Account Executive | r.kaiblinger@sps-marketing.com |  +43 (0) 732 60 50 38 29

Borealis Corporate Communications, Virginia Wieser, Senior Manager | Virginia.Wieser@borealisgroup.com | +43 (0) 122 40 07 72

Über «circular polypropylene (cPP)»

Rückgewinnung von Kunststoff aus Plastikverpackungen: Chemisches Recycling ermöglicht die Rückgewinnung von chemischen Rohstoffen aus Plastikabfällen, die sich sonst nur schwer mechanisch recyceln lassen – ein wich-tiger Teil der Lösung, die Recyclingraten zu erhöhen, Plastikabfälle vor der Deponierung oder Verbrennung zu vermeiden und somit als  Rohstoff im Kreislauf zu halten. Diese Materialien haben gleiche Eigenschaften wie Kunststoffe aus traditioneller Herstellung ("virgin plastics") und sind für Lebensmittel zugelassen.

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Über Emmi

Emmi ist die führende Milchverarbeiterin der Schweiz. Ihre Wurzeln reichen bis 1907 zurück, als sie von 62 milchbäuerlichen Genossenschaften rund um Luzern gegründet wurde. In den letzten 20 Jahren hat sich Emmi zu einer internationalen, börsenkotierten Unternehmensgruppe entwickelt. Dabei folgt Emmi einer langjährigen, erfolgreichen Strategie, die auf drei Pfeilern basiert: die Stärkung des Heimmarktes Schweiz, Wachstum im Ausland und Kostenmanagement. Ein wichtiges Credo, das Emmi durch die gesamte Unternehmensgeschichte begleitet, ist ein starkes Verantwortungsbewusstsein gegenüber Menschen, Tiere und Umwelt.

In der Schweiz stellt Emmi ein komplettes Sortiment an Milchprodukten für eigene Marken und Eigenmarken von Kunden her, darunter Exportschlager wie Emmi Caffè Latte und Kaltbach. Hinzu kommen je nach Land lokal hergestellte Produkte – meist im Spezialitätenbereich. Neben Kuhmilch wird auch Ziegen- und Schafmilch verarbeitet.

Zur Emmi Gruppe zählen in der Schweiz 25 Produktionsbetriebe. Im Ausland ist das Unternehmen mit Tochtergesellschaften in 14 Ländern präsent; in acht davon mit Produktionsstätten. Aus der Schweiz heraus exportiert Emmi Produkte in rund 60 Länder. Schwerpunkte der Geschäftsaktivitäten bilden – neben dem Heimmarkt Schweiz – Westeuropa sowie der amerikanische Kontinent. Der Umsatz von CHF 3.7 Milliarden - rund 10 % davon mit Bio-Produkten - verteilt sich ungefähr hälftig auf die Schweiz und das Ausland. Von den rund 8'900 Mitarbeitenden sind mittlerweile über zwei Drittel an den Standorten ausserhalb der Schweiz beschäftigt.

Über Greiner Packaging

Greiner Packaging zählt zu den führenden europäischen Herstellern von Kunststoffverpackungen im Food- und Non-Food-Bereich. Das Unternehmen steht seit über 60 Jahren für hohe Lösungskompetenz in Entwicklung, De-sign, Produktion und Dekoration. Den Herausforderungen des Marktes begegnet Greiner Packaging mit zwei Bu-siness Units: Packaging und Assistec. Während erstere für innovative Verpackungslösungen steht, konzentriert sich zweitere auf die Produktion maßgeschneiderter technischer Teile. Greiner Packaging beschäftigt rund 4.900 Mitarbeiter an mehr als 30 Standorten in 19 Ländern weltweit. 2020 erzielte das Unternehmen einen Jahresum-satz von 692 Millionen Euro (inkl. Joint Ventures). Das sind mehr als 35 % des Greiner-Gesamtumsatzes.

Über Borealis

Borealis ist einer der global führenden Anbieter fortschrittlicher und kreislauforientierter Polyolefinlösungen und europäischer Marktführer in den Bereichen Basischemikalien, Pflanzennährstoffe und mechanisches Recycling von Kunststoffen. Wir nutzen unsere Expertise im Zusammenhang mit Polymeren und unsere jahrzehntelange Erfahrung, um innovative und kreislauforientierte Materiallösungen mit Mehrwert für Schlüsselindustrien zu liefern. Wir entwickeln stets Neues, um unser Leben noch nachhaltiger zu machen. Wir bauen auf unser Bekenntnis zur Sicherheit, auf unsere Mitarbeiter und auf Exzellenz, während wir den Umstieg auf eine Kreislaufwirtschaft beschleunigen und unseren geographischen Fußabdruck erweitern.

Borealis hat seine Konzernzentrale in Wien, Österreich, beschäftigt rund 6.900 Mitarbeiter und ist in mehr als 120 Ländern aktiv. Im Jahr 2020 erwirtschaftete Borealis Umsatzerlöse von EUR 6,8 Milliarden und einen Nettogewinn von EUR 589 Millionen. Borealis steht zu 75 % im Eigentum der OMV, einem integrierten, internationalen Erdgasunternehmen mit Sitz in Österreich, sowie zu 25 % im Eigentum einer Beteiligungsgesellschaft von Mubadala, mit Sitz in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Gemeinsam mit zwei wichtigen Joint Ventures – Borouge (mit der Abu Dhabi National Oil Company, ADNOC, in den Vereinigten Arabischen Emiraten) und Baystar™ (mit TotalEnergies, in den USA), liefert Borealis Produkte und Dienstleistungen für Kunden auf der ganzen Welt.

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