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Luzern, 2. August 2021

Partnerschaft für den Klimaschutz

Emmi und die Amstutz Holzenergie AG weiten ihre Zusammenarbeit im Bereich erneuerbarer Energie aus. Neu wird für die am Standort Emmen hergestellten Produkte wie Emmi Aktifit oder Luzerner Rahmkäse Sonnenenergie genutzt, als Ergänzung zur bestehenden Holzschnitzelheizung. Quelle sind 1'440 Photovoltaik-Module auf den Dächern der Amstutz-Gebäude, die jährlich ca. 500'000 Kilowattstunden Strom produzieren.

Basierend auf ihrer Vision netZERO 2050 hat sich Emmi dazu verpflichtet, ihr Engagement für den Klimaschutz weiter zu intensivieren. Bis 2027 sollen unter anderem die direkten CO2-Emissionen um 60 % reduziert werden. Der Einsatz erneuerbarer Energien ist dabei ein Massnahmenschwerpunkt.

Am Traditionsstandort in Emmen stammen bereits über 80 % der benötigten Prozessenergie aus einer Holzschnitzelanlage. Diese wurde 2009 von Energie Wasser Luzern (EWL) auf dem Gelände der Amstutz Holzenergie AG (Amstutz) erstellt und speist den heissen Dampf via Fernleitung in die Leitungen von Emmi ein. Nun wurde die bewährte Partnerschaft zwischen dem Holzheizungspionier Amstutz und Emmi ausgeweitet. 
 

Zusammenschluss für den Klimaschutz

Amstutz und Emmi haben einen Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) eingerichtet. So kann die auf den Dächern von Amstutz gewonnene Energie entweder von Amstutz selber genutzt werden oder wird an die benachbarte Emmi abgegeben. Dazu Albert Amstutz, Geschäftsführer der Amstutz Holzenergie AG: «Seit über 30 Jahren setzen wir uns mit Überzeugung für die effiziente Nutzung der einheimischen, erneuerbaren Holzenergie ein. Wir freuen uns, dass unsere Nachbarin Emmi seit zwölf Jahren auf umweltfreundlichen 'Holzdampf' von unserer Firma setzt und wir nun mit Sonnenenergie von unseren Dächern die partnerschaftliche Zusammenarbeit für eine nachhaltige Energiezukunft verstärken können.»

Die 1'440 Photovoltaik-Module, welche die gesamten 2’700 Quadratmeter Dachfläche auf den Amstutz-Gebäuden bedecken, produzieren jährlich ca. 500'000 Kilowattstunden (kWh) Strom. Rund 200'000 kWh setzt Amstutz für den Werkhof, den Betrieb der Holzenergieanlage und Wohnungen ein und rund 300'000 kWh werden an Emmi abgegeben. 

 

Auch neues Käsereigebäude wird genutzt

Gruppenweit setzt Emmi bereits heute annähernd 100 % erneuerbaren Strom ein. Dieser Strom wird grösstenteils zugekauft. So werden die rund 25 Betriebe in der Schweiz mit 100 % Strom aus europäischer Wasserkraft versorgt. Die Strategie von Emmi sieht vor, die Produktion von eigenem erneuerbarem Strom in den nächsten Jahren deutlich zu steigern. Aus diesem Grund hat Emmi entschieden, auch das Dach der aktuell im Bau befindlichen neuen Käserei am Standort Emmen mit Photovoltaik-Elementen zu versehen. Diese werden ab 2023 voraussichtlich weitere 230'000 kWh erneuerbaren Strom liefern und Emmi in ihrer Vision netZERO 2050 einen weiteren Schritt voranbringen.

Kontakte

Amstutz Holzenergie:
Albert Amstutz, Geschäftsleiter | a.amstutz@amstutzholzenergie.ch | +41 (0)41 268 60 11

Emmi:
Sibylle Umiker, Mediensprecherin | media@emmi.com | +41 (0)58 227 50 66



 

Über Amstutz Energie

m Jahre 1987 gründete Albert Amstutz das Unternehmen. Bereits im Gründungsjahr wurde der erste grosse Mobilhacker, eine gezogene Maschine mit einer Einzugsgrösse von 50×70 cm, angeschafft. Damit gehört die Amstutz Holzenergie zu den Pionieren in der Holzenergiebranche. Heute werden nebst mehreren Transportfahrzeugen, Siebanlage, Zerreissern, usw. vier auf Lastwagen aufgebaute Grosshacker betrieben. 

Nebst der Energieholzversorgung bilden seit 2002 die Planung, die Erstellung und der Betrieb von Schnitzelheizungen mit Nahwärmeverbund, auch als Generalunternehmung, ein wichtiger Betriebszweig.

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Über Emmi

Emmi ist eine bedeutende Milchverarbeiterin der Schweiz. Ihre Wurzeln reichen bis 1907 zurück, als sie von 62 milchbäuerlichen Genossenschaften rund um Luzern gegründet wurde. In den letzten 20 Jahren hat sich Emmi zu einer internationalen, börsenkotierten Unternehmensgruppe entwickelt. Dabei folgt Emmi einer langjährigen, erfolgreichen Strategie, die auf drei Pfeilern basiert: die Stärkung des Heimmarktes Schweiz, Wachstum im Ausland und Kostenmanagement. Ein wichtiges Credo, das Emmi durch die gesamte Unternehmensgeschichte begleitet, ist ein starkes Verantwortungsbewusstsein gegenüber Menschen, Tiere und Umwelt.


In der Schweiz stellt Emmi ein komplettes Sortiment an Milchprodukten für eigene Marken und Eigenmarken von Kunden her, darunter Exportschlager wie Emmi Caffè Latte und Kaltbach. Hinzu kommen je nach Land lokal hergestellte Produkte – meist im Spezialitätenbereich. Neben Kuhmilch wird auch Ziegen- und Schafmilch verarbeitet.


Zur Emmi Gruppe zählen in der Schweiz 25 Produktionsbetriebe. Im Ausland ist das Unternehmen mit Tochtergesellschaften in 14 Ländern präsent; in 8 davon mit Produktionsstätten. Aus der Schweiz heraus exportiert Emmi Produkte in rund 60 Länder. Schwerpunkte der Geschäftsaktivitäten bilden – neben dem Heimmarkt Schweiz – Westeuropa sowie der amerikanische Kontinent. Der Umsatz von CHF 3.7 Milliarden - rund 10 % davon mit Bio-Produkten - verteilt sich ungefähr hälftig auf die Schweiz und das Ausland. Von den knapp 8'700 Mitarbeitenden sind mittlerweile über zwei Drittel an den Standorten ausserhalb der Schweiz beschäftigt.