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Luzern, 13. Juli 2021

Emmi honoriert Milchqualität mit zusätzlicher Qualitätsprämie

Emmi steht für qualitativ hochstehende Milchprodukte und prämiert die Leistung der besten Milchlieferanten jährlich mit dem "Emmi Q-Award". Neu wird dieser zusätzlich mit einem gesamthaft über CHF 100'000.- dotierten Qualitäts-bezahlungssystem verknüpft. Qualitätschampion 2020 ist Milchbauer Rudolf Tschui aus Grenchen im Kanton Solothurn.

Emmi verarbeitet in der Schweiz jährlich rund 950 Millionen Kilogramm Milch von über 6'000 Milchbauern vorwiegend aus der Zentralschweiz sowie den angrenzenden Kantonen. 93 Prozent dieser naturnah und auf höchstem Qualitätsniveau regional produzierten Milch werden gemäss den Vorgaben des Nachhaltigkeitsstandards Swissmilk Green hergestellt und tragen so zur hochstehenden Qualität der Milchprodukte von Emmi bei.  

"Einen natürlichen Rohstoff wie Milch kontinuierlich auf höchstem Qualitätslevel sowie unter Berücksichtigung von steigenden Nachhaltigkeits- und Tierwohlanforderungen zu produzieren, setzt ein hohes Mass an Expertise voraus und ist mit erheblichem Aufwand verbunden. Entsprechend möchten wir die Leistung unserer besten Milchlieferanten neu durch eine Qualitätsprämie im Rahmen des jährlichen "Emmi Q-Award" zusätzlich honorieren", so Reto Hübscher, Leiter Einkauf Milch Direktlieferanten.
 

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Milchbauer aus Grenchen als Qualitätschampion 2020

Mit Rudolf Tschui aus Grenchen, schafft es erstmals ein Milchbauer aus dem Kanton Solothurn an die Spitze des "Emmi Q-Award". Auf dem 2. Platz rangiert Markus Schär aus Heimenhausen BE gefolgt von Josef Odermatt-Bannwart aus Aesch b/Birmensdorf ZH.

"Natürlich freut mich diese Auszeichnung sehr. Ich sehe das ganze Zusammenspiel bis zum gewünschten Resultat als grosses Puzzle. Das Resultat wird mittels einzelner Prozesse erzielt. Bei einigen hat man direkten Einfluss, bei anderen kommt es auf gute Zusammenarbeit und Glück an", so Rudolf Tschui, Gewinner des "Emmi Q-Award" 2020.

Foto v.l.n.r:  Alois Huber, Vorstandsmitglied Mittelland Milch und Schweizer Bauernverband sowie Gross- und Nationalrat des Kanton Aargau; Manuel Hauser, Leiter Geschäftsbereich Industrie Schweiz Emmi; Rudolf und Barbara Tschui, Gewinner Emmi Q-Award 2020; Reto Hübscher, Leiter Einkauf Milch Direktlieferanten Emmi.

Die Verleihung des diesjährigen "Emmi Q-Award" fand unter Anwesenheit von nationalen und regionalen Branchenvertretern wie Alois Huber, Vorstandsmitglied Mittelland Milch und Schweizer Bauernverband sowie Gross- und Nationalrat des Kanton Aargau und Markus Wagner, stellvertretender Geschäftsführer Mittelland Milch sowie 13 topplatzierten Milchbauern auf dem Sädelhof in Berikon AG statt. Alle 100 ausgezeichneten Lieferanten erhalten auch eine "Emmi Q-Award" Auszeichnungsplakette und die Liste der 100 prämierten Milchbauern ist unter emmi.com/qaward zugänglich. 

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Zusätzliche Anreize mit Qualitätsbezahlungssystem

Nebst der Milchqualität beeinflusst auch zunehmend die nachhaltige Herstellung und Verarbeitung von Milch den Kaufentscheid von Konsumentinnen und Konsumenten. Um dieser Entwicklung noch besser Rechnung zu tragen, hat Emmi gemeinsam mit ihren Direktlieferantenorganisationen und der Milchproduzentenorganisation "Mittelland Milch" per 1. Januar 2021 ein neues Qualitätsbezahlungssystem eingeführt. Dieses berücksichtigt, dass Gehalt und Qualität eines natürlichen Rohstoffs wie Milch Schwankungen unterliegen können.

Bei den Keim- und Zellzahlen zählen neu die Mittelwerte mehrerer Monatsproben. Beim immer wieder diskutierten Gefrierpunkt gibt es mehr Toleranz im saisonalen Verlauf. Strikt bleibt die Handhabung hingegen bei mit Hemmstoffen belasteter Milch: Eine antibiotikapositive Milchprobe führt neben Schadensersatzpflicht und Milchpreisabzug auch zum Ausschluss aus der Wertung des "Emmi Q-Award" des jeweiligen Jahres.

Weiter wird die Qualitätsbezahlung mit dem seit 2013 jährlich durchgeführten "Emmi Q-Award" verknüpft. Anstelle des bisherigen monatlichen Qualitätszuschlages von einem halben Rp./kg Milch erhalten jene Produzenten eine Prämie, die während des ganzen Jahres die qualitativ beste Milch geliefert haben. Wer bei allen Proben sämtliche Anforderungen erfüllt, erhält eine Prämie von CHF 400.-. Jede Sollwertverletzung ergibt "Strafpunkte". Für einen Strafpunkt innerhalb eines Jahres gibt es CHF 200.-, für zwei Strafpunkte noch CHF 100.- Prämie. Insgesamt rechnet Emmi mit einer Prämiensumme von über CHF 100'000.- für 400 bis 500 Produzenten.

Kontakt

Sibylle Umiker, Emmi Konzernkommunikation,Mediensprecherin | media@emmi.com | +41 (0)58 227 50 66



 

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Über Emmi

Emmi ist eine bedeutende Milchverarbeiterin der Schweiz. Ihre Wurzeln reichen bis 1907 zurück, als sie von 62 milchbäuerlichen Genossenschaften rund um Luzern gegründet wurde. In den letzten 20 Jahren hat sich Emmi zu einer internationalen, börsenkotierten Unternehmensgruppe entwickelt. Dabei folgt Emmi einer langjährigen, erfolgreichen Strategie, die auf drei Pfeilern basiert: die Stärkung des Heimmarktes Schweiz, Wachstum im Ausland und Kostenmanagement. Ein wichtiges Credo, das Emmi durch die gesamte Unternehmensgeschichte begleitet, ist ein starkes Verantwortungsbewusstsein gegenüber Menschen, Tiere und Umwelt.


In der Schweiz stellt Emmi ein komplettes Sortiment an Milchprodukten für eigene Marken und Eigenmarken von Kunden her, darunter Exportschlager wie Emmi Caffè Latte und Kaltbach. Hinzu kommen je nach Land lokal hergestellte Produkte – meist im Spezialitätenbereich. Neben Kuhmilch wird auch Ziegen- und Schafmilch verarbeitet.


Zur Emmi Gruppe zählen in der Schweiz 25 Produktionsbetriebe. Im Ausland ist das Unternehmen mit Tochtergesellschaften in 14 Ländern präsent; in 8 davon mit Produktionsstätten. Aus der Schweiz heraus exportiert Emmi Produkte in rund 60 Länder. Schwerpunkte der Geschäftsaktivitäten bilden – neben dem Heimmarkt Schweiz – Westeuropa sowie der amerikanische Kontinent. Der Umsatz von CHF 3.7 Milliarden - rund 10 % davon mit Bio-Produkten - verteilt sich ungefähr hälftig auf die Schweiz und das Ausland. Von den knapp 8'700 Mitarbeitenden sind mittlerweile über zwei Drittel an den Standorten ausserhalb der Schweiz beschäftigt.