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Sorge tragen auch für kommende Generationen

In Einklang mit unserem über 100-jährigen Erbe gilt unsere Leidenschaft Milchprodukten, die wir mit Rücksicht auf die natürlichen Ressourcen unseres Planeten sowie den Bedürfnissen der Menschen und Gemeinschaften in denen wir tätig sind, herstellen.  

In einem auf nachhaltiges Wachstum ausgerichteten verantwortungsvollen Geschäftsmodell sehen wir den Schlüssel, um langfristig Wertschöpfung zu erzielen – nicht zuletzt in ländlichen Regionen – und die Einzigartigkeit von Milchprodukten auch kommenden Generationen erfahrbar zu machen.

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Vision netZERO 2050

Mit unserer Vision netZERO 2050 weiten wir die CO2-Reduktionsziele neu auf unsere gesamte Wertschöpfungskette aus und schwenken auf einen Netto-Null-Pfad ein.

Von besonderer Tragweite sind die Umstellung auf wissenschaftlich abgestützte und unabhängig validierte CO2-Reduktionsziele auf Basis der Science Based Targets-Initiative sowie die Ausweitung unser Verpflichtungen auf unsere gesamte Wertschöpfungskette.    

Was sind Science Based Targets (SBTi)?
Die SBT-Initiative ist eine Partnerschaft zwischen der Global Compact-Initiative der Vereinten Nationen und NGO's wie dem World Resources Institute oder dem WWF. SBTi validierte wissenschaftliche Ziele helfen Unternehmen wie Emmi, ihren CO2-Fussabdruck auf einen Netto-Null-Reduktionspfad zu bringen. Ein wichtiges Instrument, um die im Rahmen der UN Klimakonferenz von Paris angestrebte Erderwärmung auf 1,5°C Grad zu begrenzen. 

Unsere Nachhaltigkeitsziele bis 2027
Ziel 2027: Nachhaltige Milch Wir verarbeiten global 100 % nachhaltige Milch Wir wollen für Produkte aus nachhaltiger Milch stehen; und das global. Dafür müssen bis 2027 alle Milchlieferanten regional überdurchschnittliche Standards erfüllen. In unserem Heimmarkt Schweiz, wo Nachhaltigkeit seit Langem als zentrales Differenzierungskriterium gegenüber Milchprodukten aus anderen Ländern bewirtschaftet wird, unterstützen wir die Weiterentwicklung des Branchenstandards «swissmilk green».
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Ziel 2027: Mitarbeitende entwickeln Wir besetzen 50 % aller offenen Stellen intern Das Wissen und Können unserer Mitarbeitenden ist eine unserer wichtigsten Ressourcen. Indem alle unsere Mitarbeitenden über einen individuellen Entwicklungsplan verfügen, ermöglichen wir, dass sie ihre Arbeitsmarktfähigkeit erhalten oder gar steigern und nehmen so unsere Verantwortung als Arbeitgeberin wahr. Als Unternehmen erhoffen wir uns daraus Zugriff auf einen Pool an qualifiziertem Fachpersonal. So möchten wir in der Lage sein, 50 % aller offenen Stellen mit eigenen Mitarbeitenden besetzen zu können.
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Ziel 2027: Treibhausgase reduzieren Wir senken unsere CO2-Emissionen um 60 % Wir verpflichten uns, unsere direkten CO2 -Emissionen bis 2027 um 60 % zu senken (Scope 1 und 2). Dafür setzen wir weiterhin auf Energieanalysen und Reduktionsmassnahmen. Den verbleibenden Bedarf decken wir zunehmend mit alternativen Energieträgern. Neu weiten wir unsere Verpflichtungen auf unsere gesamte Wertschöpfungskette (Scope 3) aus: Gemeinsam mit unseren Milchproduzenten wollen wir 25 % CO2 pro kg Milch reduzieren. Als Fernziel streben wir 2050 die CO2-Neutralität an. Von besonderer Tragweite ist zudem die Umstellung auf wissenschaftlich abgestützte Reduktionsziele auf Basis der Science Based Targets-Initiative.
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Ziel 2027: Wasserverbrauch senken Wir reduzieren unseren Frischwasserverbrauch Sauberes Wasser ist eine immer knapper werdende Ressource, wobei die Knappheit grosse regionale Unterschiede aufweist. Deshalb setzen wir den Fokus auf wasserarme Risikogebiete, wo wir uns verpflichten, den Frischwasserverbrauch unserer Betriebe um 50 % zu reduzieren. In Ländern ohne akuten Wassermangel streben wir eine Reduktion um 15 % an. Zudem werden wir vermehrt Verantwortung für den Wasserverbrauch in unserer Wertschöpfungskette – insbesondere bei unseren Rohstoffen – übernehmen.
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Ziel 2027: Verschwendung vermeiden Wir machen unsere Verpackungen 100 % recyclebar Wir verpflichten uns, die Kreislaufwirtschaft zu stärken. In unseren eigenen Betrieben wollen wir Abfall und Food Waste halbieren. Der verbleibende Abfall darf spätestens 2027 nicht mehr auf Deponien entsorgt werden. Von hoher Wichtigkeit sind für uns auch die Verpackungen. Hier streben wir 100 % Recyclingfähigkeit an. Was beispielsweise den Verzicht auf Einwegverpackungen aus Plastik beinhaltet.
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Unsere Partner

Der WWF Schweiz und Emmi pflegten während einiger Jahre einen losen Austausch rund um alle Themen der Nachhaltigkeit. Der WWF Schweiz nahm darin die Rolle des anspruchsvollen, kritischen, aber konstruktiven Experten ein. Dies hat uns in der Fokussierung und Weiterentwicklung unseres Nachhaltigkeitsengagements voran gebracht. Aus diesem Grund haben wir uns im Herbst 2016 entschieden, die Zusammenarbeit mit dem WWF Schweiz in der Form einer offiziellen Partnerschaft zu institutionalisieren.

Wir haben zusammen mit dem WWF Schweiz verschiedene Zielformulierungen erarbeitet, mit denen die Nachhaltigkeit von Emmi im Allgemeinen und der Umweltschutz im Speziellen vorangetrieben werden sollen.

wwf.ch

Vertrauen, Nähe zum Ursprung und Qualitätsbewusstsein prägen die langjährige Partnerschaft mit unseren Milchbauern. Mit Liebe und Leidenschaft kümmern sich über 6'000 Emmi Milchbauern täglich um ihre Kühe und sind stolz auf die innovativen Produkte, die wir daraus machen.

emmi.com/bauernbotschafter

Um dem Ziel einer Kreislaufwirtschaft näher zu kommen, braucht es das Engagement von uns allen – Gesellschaft, Politik und Wirtschaft. Gemeinsam müssen wir sicherstellen, dass die Schweiz enkeltauglich wird. Engagierte Unternehmen haben die Innovationsrunden PRISMA ins Leben gerufen, um gemeinsam daran zu arbeiten, der Vision einer zukunftsfähigen Kreislaufwirtschaft Schritt für Schritt näher zu kommen.

prisma-innovation.ch

Wir stecken viel Herzblut in unsere Produkte und sind stolz auf sie. Es ist uns deshalb nicht egal, wenn sie im Abfall landen anstatt gegessen zu werden. Der Hauptgrund, weshalb Lebensmittel weggeworfen werden, ist die beschränkte Haltbarkeit.

Viele Konsumenten verlassen sich dabei blind auf das auf der Verpackung angegebene Datum. Auf Milchprodukten findet sich oft ein Mindesthaltbarkeitsdatum. Dieses ist jedoch eigentlich lediglich eine Qualitätsgarantie. Doch das bereitet vielen Konsumenten Mühe. Sie setzen dieses mit dem Verbrauchsdatum gleich und werfen die Lebensmittel nach Ablauf ungeprüft weg, obwohl es noch tadellos wäre. Um dies inskünftig zu verhindern unterstützen wir die Lebensmittelretter von Too Good To Go und die Kampagne «oft länger gut».

toogoodtogo.ch

Technologisch machbar, ökologisch notwendig und ökonomisch sinnvoll: Der Wandel von einer linearen Wirtschaft hin zur Kreislaufwirtschaft macht Sinn und ist dringend nötig. Die Drehscheibe setzt die verschiedenen Schwerpunkte konkret um, bereitet relevantes Wissen auf und fördert den Austausch zwischen den verschiedenen Akteuren.

Den Partnern aus der Industrie wird eine Plattform zur Kreislaufwirtschaft mit der Möglichkeit der Vernetzung und des Wissenstransfers geboten. Schwerpunkt-Themen wie Rezyklierbarkeit oder Erweiterte Produzentenverantwortung werden koordiniert bearbeitet und vorangetrieben. Die Projektleitung liegt bei Swiss Recycling.

circular-economy.swiss

AgroCleanTech fungiert als Anlaufstelle bei landwirtschaftlichen Energie­ und Klimafragen, die auch Informationen und die Umsetzung von Förderprogrammen für eine energieeffiziente und klimaschonende Landwirtschaft anbietet. Emmi ist Vereinsmitglied. 

agrocleantech.ch

Im September 2019 wurde ein neuer Standard für die Produktion Schweizer Milch eingeführt. Mit "swissmilk green" ist gewiss: Diese Milch und Milchprodukte wurden auf höchstem Niveau hergestellt. Emmi hat sich in der Branchenorganisation Milch stark in die Entwicklung von swissmilk green eingebracht.

swissmilkgreen.ch

KOMETIAN ist ein Verein zur Förderung eines komplementär­medizinischen Tierheilangebots, der die Reduktion des Antibiotikaeinsatzes in der Nutztierhaltung anstrebt. Emmi ist ein Kollektiv-Fördermitglied. So ermöglichen wir unseren Milchproduzenten eine Reduktion auf die KOMETIAN Mitgliedschaft. 

kometian.ch

Mit der Mitgliedschaft im Verein Soja Netzwerk Schweiz möchten wir helfen, dass in der Schweizer Milchproduktion nur noch zertifiziertes Soja eingesetzt wird. Das Sojanetzwerk Schweiz setzt sich für einen verantwortungsbewussten Anbau und eine nachhaltige Beschaffung von Futtersoja ein. Die Einkäufer des Netzwerks importieren zu 98 Prozent verantwortungsbewusst nachhaltig produziertes Soja. 2020 feierte das Netzwerk sein 10-jähriges Bestehen.  

sojanetzwerk.ch

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