Wie kam das Jogurt in den Becher?

Ein Jogurt zum Frühstück, für zwischendurch oder am Abend als Dessert: Jogurt gehören heute zum Alltag, dabei ist dieses Nahrungsmittel bei genauerer Betrachtung etwas Besonderes: gesäuerte Milch. Erstaunlich auch, dass Jogurt hergestellt wurde, lange bevor der Kühlschrank erfunden wurde.

Wer heute ein Jogurt kauft, grei­ft meistens zu einem Kunststoffbecher (ausser die Toni-Jogurt-Fans, natürlich). Diese Becher sind eine Erfindung der Neuzeit. Be­gonnen hat die Geschichte der Jogurt-Ver­packungen in der Antike, also etwa im 6. bis 4. Jahrhundert vor Christus. Jogurt ist ein Sauermilchprodukt und damit eines der ältesten Milchprodukte überhaupt.

Der Trick mit der Haltbarkeit

Jogurt wurde aus ganz praktischen Gründen «erfunden». Gesäuerte Milch ist nämlich län­ger haltbar als frische Milch. Geholfen hat wohl der Zufall: Mehrere Jahrtausende vor der Erfindung des Kühlschranks wurde Milch vermutlich in Lammfellsäcken aufbewahrt. Das tönt einigermassen exotisch. Doch Quellen schreiben, dass die Urbevölke­rung auf dem Balkan – die Thraker – solche Säcke um den Körper trugen.

Durch die Mik­roorganismen im Leder und durch die Körper­wärme vergor die darin enthaltene Milch. Es entstand Jogurt. Die moderne Jogurtherstellung geht auf den Beginn des 20. Jahrhunderts zurück. Damals entdeckte man die Jogurtbakterien und setzte diese gezielt der Milch zu. Die ersten Jogurts gab es in Apotheken zu kaufen – in Porzellanbechern. Der eigentliche Jogurtboom startete in den 1930er Jahren. Damals wurde es hauptsäch­lich in Glasflaschen verkauft.

Grosse Auswahl in den Regalen

Erst in den 1960er und 1970er-Jahren eroberte der Kunststoff­becher die Welt der Verpackungen. Der wichtigste Zweck der Verpackung ist da­mals wie heute der Schutz des Inhalts. Heute ist auch das Design wichtig, und obwohl ein Jogurt im Fellbeutel wohl hübsch anzusehen wäre, ist dies heutzutage undenkbar. Die vollen Regale in den Lebensmittelläden zeugen von der grossen Vielfalt an unterschiedlichsten Jogurt und Jogurtsorten, die es heute gibt. Emmi Jogurt Pur zum Beispiel kommt ohne jegliche Zusatzstoffe aus, ist also bloss aus Naturejogurt, Früchten und Zucker hergestellt. Speziell auch das Emmi Moments, das es in den Sorten Lemon Cheesecake, Caramal, Schokolade und Erdbeere gibt: Es hat zugegebenermassen etwas mehr Kalorien als ein Durchschnittsjogurt, weil es rahmiger ist als die Konkurrenz. Dafür hat es einen herrlich milden Geschmack, der schon fast an ein Dessert erinnert.

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