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Luzern, 27. April 2021

Emmi erweitert Engagement gegen Food Waste

Emmi wird ein Waste Warrior Brand und tritt damit einer von Too Good To Go Schweiz initiierten Vereinigung von Unternehmen bei, die gemeinsam gegen Lebensmittelver-schwendung kämpft. In Zusammenarbeit mit Too Good To Go sensibilisiert Emmi ihre Mitarbeitenden sowie Konsumentinnen und Konsumenten noch stärker für Lebensmit-telverschwendung und ergreift zusätzliche Massnahmen dagegen. Insbesondere werden in den nächsten zwei Jahren je mindestens 25 neue Produkte mit dem Zusatzvermerk «Oft länger gut» versehen.

Mehr als ein Drittel aller Lebensmittel wird verschwendet. Too Good To Go will das ändern und startet heute zusammen mit Emmi und weiteren Lebensmittelunternehmen in der Schweiz die WAW Brands-Initiative.

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Mitarbeitende sowie Konsumentinnen und Konsumenten sensibilisieren

WAW Brands steht für Waste Warrior Brands und für eine Vereinigung von Unternehmen, die gegen Lebensmittelverschwendung kämpft. Neben Emmi haben sich bio-familia, Danone, Hero, die HUG Familie (HUG, Wernli, DAR-VIDA), IKEA, Lidl Schweiz, die Compass Group (Eurest, Scolarest), Opaline, Reitzel, Two Spice (Yalda, Yooji’s, Nooba, Rice-up!), Unilever (Ben & Jerry's, Knorr), Valora (Brezelkönig, Caffè Spettacolo) und Volg dazu entschieden, ein WAW Brand zu werden, um ihr Engagement gegen Lebensmittelverschwendung in Zusammenarbeit mit Too Good To Go zu erweitern.
 

«In Milchprodukten stecken nicht nur viele wertvolle Nährstoffe für unsere Ernährung, sondern auch bedeutende Ressourcen. Es ist deshalb eine Verpflichtung, die Verschwendung von Lebensmitteln zu vermeiden», kommentiert Marc Heim, Leiter Schweiz bei Emmi. 

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Aktiv werden im Kampf gegen Food Waste

Im Rahmen des internen Engagements informiert und schult Emmi ihre Mitarbeitenden zum Thema Lebensmittelverschwendung. Weiter kommuniziert Emmi ihre Aktivitäten gegen Lebensmittelverschwendung gegenüber Konsumentinnen und Konsumenten und weiteren externen Anspruchsgruppen. Too Good To Go berät Emmi und unterstützt sie mit Kommunikations- und Schulungsmaterial für die unterschiedlichen Anspruchsgruppen und Kommunikationskanäle. Emmi ist zudem seit Mai 2020 auch Teil von «Oft länger gut», der gleichnamigen Initiative von Too Good To Go. 

«Oft länger gut» zielt darauf ab, die Wahrnehmung zur Haltbarkeit von Produkten mit Mindesthaltbarkeitsdatum nachhaltig zu ändern, um Lebensmittelverschwendung in Privathaushalten zu reduzieren. Verschiedene Markenprodukte von Emmi, beispielsweise die Gerber Fondues und die vegane Linie beleaf, tragen heute schon den Zusatzvermerk «Oft länger gut» auf ihrer Verpackung.

Mindestens je 25 weitere Produkte werden 2021 und 2022 folgen. Mit dem Aufdruck «Oft länger gut» als Zusatzerklärung auf der Verpackung neben dem Mindesthaltbarkeitsdatum werden Konsumentinnen und Konsumenten dazu angehalten, ihre Sinne zu nutzen, um die Qualität eines Produktes nach Erreichen des Mindesthaltbarkeitsdatum zu prüfen.

Kontakte

Emmi:
Konzernkommunikation: Sibylle Umiker | +41 (0)58 227 50 66 | media@emmi.com

Too Good To Go Schweiz:
Jessica Jocham | +41 (0)43 550 76 76 | presse@toogoodtogo.ch

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Über Too Good To Go

Mehr als ein Drittel aller produzierten Lebensmittel wird verschwendet. In der Überzeugung, dass produziertes Essen auch konsumiert werden soll, kämpft das dänische Unternehmen Too Good To Go seit seiner Gründung 2016 mit der gleichnamigen App gegen Lebensmittelverschwendung.

Die kostenlose App verbindet Bäckereien, Restaurants, Supermärkte und weitere gastronomische Betriebe mit Konsument*innen. Die Konsument*innen sehen auf der App, in welchen Betrieben in ihrer Nähe Lebensmittel übrig geblieben sind, können diese zu einem reduzierten Preis reservieren und als Überraschungspäckli retten.

So kann wertvolles Essen doch noch verkauft werden – und alle gewinnen dabei: der Betrieb, die Konsument*innen und die Umwelt. Aktuell ist die Bewegung in 14 europäischen Ländern und den USA aktiv,  seit Sommer 2018 auch in der Schweiz vertreten. Nebst der App hat Too Good To Go die Initiative «Oft länger gut» für Produkte mit Mindesthaltbarkeitsdaten zusammen mit verschiedenen Produzenten eingeführt, um Verbraucher*innen für den Umgang mit Haltbarkeitsdaten zu sensibilisieren und Lebensmittelverschwendung in Haushalten zu reduzieren. 

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Über Emmi

Emmi ist eine bedeutende Milchverarbeiterin der Schweiz. Ihre Wurzeln reichen bis 1907 zurück, als sie von 62 milchbäuerlichen Genossenschaften rund um Luzern gegründet wurde. In den letzten 20 Jahren hat sich Emmi zu einer internationalen, börsenkotierten Unternehmensgruppe entwickelt. Dabei folgt Emmi einer langjährigen, erfolgreichen Strategie, die auf drei Pfeilern basiert: die Stärkung des Heimmarktes Schweiz, Wachstum im Ausland und Kostenmanagement. Ein wichtiges Credo, das Emmi durch die gesamte Unternehmensgeschichte begleitet, ist ein starkes Verantwortungsbewusstsein gegenüber Menschen, Tiere und Umwelt.


In der Schweiz stellt Emmi ein komplettes Sortiment an Milchprodukten für eigene Marken und Eigenmarken von Kunden her, darunter Exportschlager wie Emmi Caffè Latte und Kaltbach. Hinzu kommen je nach Land lokal hergestellte Produkte – meist im Spezialitätenbereich. Neben Kuhmilch wird auch Ziegen- und Schafmilch verarbeitet.


Zur Emmi Gruppe zählen in der Schweiz 25 Produktionsbetriebe. Im Ausland ist das Unternehmen mit Tochtergesellschaften in 14 Ländern präsent; in 8 davon mit Produktionsstätten. Aus der Schweiz heraus exportiert Emmi Produkte in rund 60 Länder. Schwerpunkte der Geschäftsaktivitäten bilden – neben dem Heimmarkt Schweiz – Westeuropa sowie der amerikanische Kontinent. Der Umsatz von CHF 3.7 Milliarden - rund 10 % davon mit Bio-Produkten - verteilt sich ungefähr hälftig auf die Schweiz und das Ausland. Von den knapp 8'700 Mitarbeitenden sind mittlerweile über zwei Drittel an den Standorten ausserhalb der Schweiz beschäftigt.